Elefantenpost

Arzneimittel als Nährstoffräuber...

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...bei Langzeitanwendung Teil 2

Aus unserer Serie "Sie fragen - wir antworten.
Hier stellen wir Ihnen zwei weitere Arzneimittelgruppen vor, welche bei Langzeitanwendung negativen Einfluss auf die Aufnahme von Mineralien und Mikronährstoffen haben.

Die Antibabypille


Die „Pille“ gilt in Deutschland als am meisten eingesetztes Verhütungsmittel. Häufig nehmen Frauen und Mädchen bereits in jungen Jahren regelmäßig die Pille und greifen somit in ihren Hormonhaushalt ein.

Welche unerwünschten Folgen können entstehen durch die jahrelange Einnahme der Antibabypille?
Die regelmäßige Einnahme führt langfristig zu einem Mangel an bestimmten Vitaminen und Mineralstoffen. Ein wichtiges Vitamin, welches im Blutspiegel deutlich verringert wird, ist die Folsäure. Es wird empfohlen, bereits während der Einnahme der Pille folsäurehaltige Präparate einzunehmen. Hierdurch wird Ihr Immunsystem gestärkt und Sie sind leistungsfähiger. Zudem beugen Sie bereits im Vorfeld einer Schwangerschaft einem Neuralrohrdefekt beim ungeborenen Kind vor. Ebenfalls wird Studien zufolge durch eine ausreichende Folsäureversorgung das Brustkrebsrisiko um 80 % reduziert. Außerdem ist Folsäure zusammen mit den Vitaminen B2, B6 und B12 dafür verantwortlich, dass der Homocysteinspiegel gesenkt wird. Homocystein ist eine gefäß- und nervenschädigende Aminosäure. Ein erhöhter Homocysteinspiegel steigert das Risiko für: Venenthrombosen, Unfruchtbarkeit, Schlaganfälle, Osteoporose und Schwangerschaftskomplikationen.
Das Vitamin B6 ist im Weiteren verantwortlich für Ruhe und Ausgeglichenheit im Körper. Der Mangel von Vitamin B6 äußert sich daher in Form von Konzentrationsstörungen, Schlaflosigkeit und Reizbarkeit. Ein weiterer Abfall im Blutspiegel ist bei unserem „Allroundtalent“ Magnesium zu sehen. Hier führt der Mangel des Mineralstoffs zu Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Migräne, Krämpfen und Unterleibsschmerzen. Ebenfalls nennenswert ist die verminderte Aufnahme von Zink, Selen, Vitamin C und Vitamin E. Dadurch wird ein ausgeglichenes Nervensystem, eine gesunde Haut, eine gute Wundheilung und das Schützen lebenswichtiger Zellbausteine, Organe und unser Erbgut vor Schäden durch freie Radikale gestört.

 

Cholesterinsenker vom Statin-Typ, z.B. Atorvastatin und Simvastatin


Was kann passieren, wenn ich lange Zeit Cholesterinsenker einnehmen muss?
Statine gehören weltweit zu den am häufigsten verordneten Medikamenten. Sie werden seit Jahren erfolgreich zur Senkung erhöhter Cholesterinspiegel eingesetzt, um einer Gefäßverkalkung vorzubeugen, die langfristig zu Herzinfarkt oder Schlaganfall führen kann.
Statine hemmen allerdings nicht nur die Cholesterinsynthese, sondern auch die körpereigene Coenzym Q10 Synthese. In jeder Zelle unseres Körpers findet sich Coenzym Q10 wieder, das eine wesentliche Rolle im Energiestoffwechsel spielt. Wird dieser gestört, z. B. durch Statine, kommt es zu Nebenwirkungen wie
• Muskelschmerzen
• Blutzuckeranstieg
• Störungen des Immunsystems

Unsere Empfehlung:
Eine abwechslungsreiche gesunde Ernährung mit vielen Vitaminen und Ballaststoffen und die Einnahme geeigneter Mikronährstoffpräparate.
Ihr Ziel:
Die oben beschriebenen Mängel können ausgeglichen werden, somit verringern sich medikationsbedingte Nebenwirkungen und Ihre Lebensqualität verbessert sich.

 

 

 

 

 

 

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